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Freitag, 20. Juni 2014

Vollendet von Neal Shusterman




Neal Shusterman
432 Seiten
Hardcover
Dystopie
1. Band einer Reihe
Juli 2012

 


Jedes Kind hat das Recht zu leben, Abtreibung wurde verboten. Stattdessen kann man seine ungewollten Kinder ab dem 13. Lebensjahr zur Umwandlung zur Verfügung stellen, ein Verfahren, bei dem jedes einzelne Teil des Kindes als Organspende in einem anderen Körper weiterlebt.
Connor, Risa und Lev blüht dieses Schicksal. Die drei haben nichts gemeinsam, aber letztendlich ist es ihre Flucht vor dem System, die sie zusammenschweißt.
Denn lebst du wirklich noch, wenn alle deine Körperteile in jemand anderem "leben"? Oder bist du nicht doch tot?


Freitag, 2. Mai 2014

Obsidian - Schattendunkel von Jennifer Armentrout





Jennifer Armentrout
400 Seiten
Hardcover
Jugendbuch, (Urban-)Fantasy
1. Teil einer Reihe
April 2014


Von einer Großstadt in Florida. in ein Kaff im Nirgendwo. Verständlich, dass Katy nicht gerade begeistert über diesen Umzug mit ihrer Mutter ist.. Vor allem als sich herausstellt, dass die nächste Bibliothek furchtbar weit weg ist und dass eine Internetverbindung zu Hause erstmal wegfällt.
Doch dann macht Katy mit ihrem unverschämt gutaussehenden Nachbarn Daemon und seiner quirligen Schwester Dee Bekanntschaft. Dee freundet sich gleich mit ihr an, doch Daemon ist auffallend abweisend und unfreundlich. Irgendetwas scheint er zu verbergen. Doch was ist es? Und: was hat es mit den mysteriösen Morden in der Stadt auf sich?


Dienstag, 29. April 2014

Eve und Adam von Michael Grant und Catherine Applegate

Wenn du eines Tages die Möglichkeit bekommst Gott zu spielen...




Catherine Applegate & Michael Grant
352 Seiten
Hardcover
Jugendbuch, Thriller
Einzelband
Januar 2014


Eve, eigentlich Evening, Spiker führt ein sehr behütetes Leben als Tochter von Terra Spiker, die Geschäftsführerin eines milliardenschweren Pharmazie- und Forschungsunternehmen.
Bis Eve aber, nach einem Verkehrsunfall sehr schwer verletzt, in der Klinik ihrer Mutter behandelt werden muss. 
Als Mittel gegen die Langeweile darf sie am Computer mit Hilfe eines DNA-Programmes ihren absoluten Traumtypen entwickeln. Zuerst scheint es alles nur Spaß, doch dann steht er auf einmal eines Tages vor ihr. Und das nicht genug: der mysteriöse Angestellte Solo scheint auch irgendetwas zu verbergen und als Eve herausfindet was, droht ihre ganze Welt aus den Fugen zu geraten. 

Dienstag, 4. März 2014

Rezension "Töchter des Mondes - Cate" von Jessica Spotswood


Wenn Langweile und eine nervige Protagonistin den Zauber der Idee überdecken..


Jessica Spotswood
336 Seiten
Hardcover
Jugendbuch, Fantasy
1. Band einer Reihe
August 2012









Inhalt


Cate kümmert sich seit dem Tod ihrer Mutter beinahe allein um ihre zwei jüngeren Schwestern Maura und Tess. Und das ist auch sehr wichtig, denn die drei sind Hexen und Hexerei ist strengstens verboten und wird mit schrecklichen Maßnahmen bestraft.
Dann ist das Chaos auch noch komplett, als Cate im Tagebuch ihrer Mutter, die auch eine Hexe war, auf eine alte Prophezeiung stößt, die besagt, dass drei Schwestern, die Hexen zu ihrer alten Stärke zurückführen und die grausame Herrschaft der Bruderschaft stürzen werden.
Was soll das bedeuten? Sind Cate, Maura und Tess diese Schwestern?

Sonntag, 22. September 2013

Rezension "Das geheime Vermächtnis des Pan" von Sandra Regnier


Meine äußerst mies gelaufende Ebook-Premiere!

Copyright Carlsen Verlag

Autorin: Sandra Regnier
Verlag: Carlsen Impress 
Genre: Jugendbuch, Urban Fantasy
Reihe: Ja, Band 1
Format: Ebook (nur als Ebook erschienen)
Seitenzahl: 289
Erscheinungsdatum: 8. August 2013













Inhalt


Felicity Morgan ist alles andere als die Idealvorstellung der prophezeiten Retterin der Elfen. Mit ihren 18 Jahren gerade aus der Pubertät heraus, kommt sie um Probleme wie Zahnspange, leichtes Übergewicht und keinem Sinn für Mode nicht herum. 
Da fühlt sie sich wie das hässliche Entlein neben Lee FitzMor, dem Neuen an ihrer Schule, der nicht nur unfassbar attraktiv ist, sondern auch noch sehr charmant. Zum Glück gibt Felicity nichts auf Frauenschwärme wie ihn, aber es ist doch erstaunlich schwer, Lee loszuwerden, denn er lässt Felicity einfach nicht in Ruhe.. Zu dem kommt noch, dass es manchmal so wirkt, als könne er ihre Gedanken lesen und die elektrischen Schläge, die Felicity durchfahren, wenn er sie berührt, sind ihr auch nicht ganz geheuer. 
Was hat es mit Lee auf sich und was verbindet ihn mit ihr?





Sonntag, 4. August 2013

Rezension "Nashville" von Antonia Michaelis


Mein erstes Buch der hochgelobten Autorin und es hätte nicht schlimmer kommen können...

Copyright Oetinger Verlag

Autorin: Antonia Michaelis
Verlag: Oetinger
Genre: Jugendbuch, Thriller, Gegenwartsliteratur
Reihe: Nein
Seitenzahl: 480 
Format: Hardcover mit Schutzumschlag
Erscheinungsdatum: 30. Juli 2013












Inhalt


Für die 18-jährige Svenja beginnt nun endlich ihr eigenes mit allem was dazugehört. Studium und eigener Wohnung.
Doch in dieser in Tübingen angekommen, findet sie einen auf dem Kopf stehenden Jungen in ihrem Küchenschrank, der furchtbar verwahrlost aussieht und kein einziges Wort redet.
Sie nennt ihn Nashville, nach dem Aufdruck auf seinem Pullover und lässt ihn bei sich wohnen. Beide scheinen sich aneinander zu gewöhnen, bis es eine Reihe von Morden gibt, die jedesmal an Obdachlosen auf dieselbe Art und Weise ausgeführt werden.
Hat Nashville, der manchmal des Nachts verschwindet, damit etwas zu tun? Oder handelt es sich bei dem Mörder um jemand anderen aus Svenjas Umfeld?


Meinung


Ich muss ja gestehen, dass dieses Werk hier das erste von Frau Michaelis war.
Meine Neugierde war sehr groß, denn die Lager spalten sich von den höchsten Lobgesängen zu den zerschmetternsten Verrissen.
Jedenfalls habe ich mich sehr gefreut, als meine Buchhändlerin mir das Buch in die Hand drückte und meinte, ich solle es lesen, sie habe es blöd gefunden, aber vielleicht sei sie nicht die Altersklasse.

Also habe ich es gelesen. Und muss mich mit dieser Rezension leider zum Teil den Verrissen anschließen.

"Nashville", und wie ich hörte eigentlich auch die anderen Bücher "Der Märchenerzähler" und "Solange die Nachtigall singt", lebt größtenteils von der Erzählweise, weshalb ich diesmal mit dem Schreibstil der Autorin beginne.

Da ging das Unglück nämlich schon los! 
Ich gebe es ja zu: Ich mag es, wenn ein Buch einen poetischen, philosophischen Schreibstil hat, aber irgendwann ist es dann auch mal genug mit der ganzen Wortmalerei und Wortwiederholungen.
Antonia Michaelis Stil kann ich leider nur als "Möchtegern"-poetisch bezeichnen, das ganze Buch wirkt wie ein schlechtes Gedicht, was sich nicht reimt. Es war anstrengend zu lesen und vielleicht eine von gefühlt tausenden Metaphern fand ich ganz in Ordnung. Und für solch einen Stil sind 480 Seiten einfach zu viel, denn ich war ehrlich erleichtert als das Buch ausgelesen war.

Die Erleichterung kam nämlich nicht nur aufgrund der Tatsache, dass mir die Erzählweise nicht gefallen hat, nein. 

Genauso wenn nicht sogar furchtbarer war Svenja als Protagonistin.
Seit "Findind Sky" hab ich nicht mehr so eine dämliche, strohdoofe, möchtegern-Erwachsene, naive Hauptfigur erlebt.
Natürlich ist das hart für das Kind, aber wenn ich ein Kind in meiner Wohnung finde, gehe ich zur Polizei oder Sozialamt und lasse es nicht bei mir wohnen!
Außerdem kommt man ja mit gerade mal süßen 18 Jahren auch nicht ein einziges Mal auf die Idee die Mutter anzurufen, damit sie einem unter die Arme greift, denn: hey! Mit 18 ist man laut Gesetz erwachsen, was geistliche Reife betrifft, kann mir doch egal sein.
Das ihr die Probleme mit Nashville und den Morden dann leider über den Kopf wachsen, merkt sie leider zu spät.
 
Außerdem ist Svenja mit ihren 18 Jahren ein ganz schönes Betthäschen, denn sie schafft es doch tatsächlich auf 480 Seiten mit vier verschiedenen Menschen zu schlafen, eine Frau ist übrigens auch dabei (Versteht mich nicht falsch, da hab ich gar nichts gegen, aber wenn ein Kind im Zimmer ist, kann man sich doch - egal ob Mann oder Frau- ein BISSCHEN zurückhalten?!).

Die Nebencharaktere sind aber auch alle nicht besonders berauschend.
Svenja lernt auf der Uni, sie studiert übrigens Medizin, eine Menge netter, trinkender und kiffender Menschen kennen.
Unter ihnen zum Beispiel Friedel (WAS IST DAS FÜR EIN NAME???!!! Wenn es die Abkürzung für Friedrich ist, würde ich lieber Friedrich heißen wollen!), der eigentlich nur wegen seines Vaters Medizin studiert, aber sich nicht traut um sich gegen ihn aufzulehnen.
Ach, und ich dachte 18-jährige sind schon so erwachsen? Da müssen über 20-jährige ja schon bald geistig in Rente gehen....

Katleen ist Kunststudentin und gehört auch zur Clique, sowie Kater Carlo und Thierry, die immer mal wieder zusammen sind und dann auch wieder nicht, weil sie sich nicht trauen.
Die beiden waren von den erwachsenen Studenten die einzigen beiden, die ich mochte. Sie haben ihr Ding gemacht (beide sind schwul) und waren irgendwie sympathisch. Leider nehmen sie eine viel zu kleine Rolle ein. 
Genau wie die Obdachlosentruppe, die im Laufe des Buches immer kleiner wird, da sie vom Mörder nacheinander umgebracht werden. Sie sind alle besondere Persönlichkeiten und der eine formulierte auch diese eine Metapher, die mir gefallen hat. Er sei "der Junge zwischen den Zeilen", da er von niemandem wahrgenommen wird.

Bevor ich noch zum letzten großen Kritikpunkt komme, der Handlung, möchte ich noch eine Sache anmerken, die mir gut gefallen hat und das war der stumme Junge Nashville, der mir sehr ans Herz gewachsen ist, wegen dem, was er durchgemacht hat und wie er damit umgeht. 
Ich kann Svenja verstehen, dass sie ihn sehr gern hat und ihn nicht abgeben will, aber zu Beginn kannte sie ihn ja noch nicht.

Zum Abschluss noch die Handlung.
Die Thriller-Elemente waren ja ganz nett irgendwie und vermischt mit dem Auftauchen Nashvilles und der Frage, ob er der Mörder ist und wenn nicht wer dann, auch durchaus spannend, hätte ich nicht gleich nach dem Auftauchen dieser Person gewusst, dass sie der Mörder ist.
Es war so offensichtlich, dass ich mich manchmal ertappte, wie ich Svenja anjammerte, sie möge ihren kleinen Intelligenzquotienten anstrengen.


Fazit


Ein Satz mit: Das war wohl gar NIX, liebe Frau Michaelis. Z
Zwar werde ich noch wenigstens ein anderes Buch von ihr lesen, damit ich sehen kann, ob das ein Ausrutscher war, aber "Nashville" hat mir so richtig gar nicht gefallen.
Das Buch hat Glück, dass mir die Nebencharaktere größtenteils zugesagt haben und dass mir Charaktere und Figuren allgemein sehr wichtig sind, weshalb ich nicht nur 1 Stern vergeben werde.
Es sind nun also GAAAAANZ knappe 2 Sterne von 5 für "Nashville - Das Wolfsspiel".


Challenges


  • Find the Cover --> E wie Einkerbungen
  • Chaos-Challenge --> Nr. 19: "Lies ein Buch, auf dessen Cover eins der vier Elemente zu sehen ist."
  • ABC-Challenge --> N
  • ABC-Challenge der Protagonisten --> S wie Svenja
  • Buchchallenge --> Nr. 2: Ein Buch, dessen Cover dir nicht gefällt.